Mein Weg zu besserem Selbstmanagement

Mein Weg zu besserem Selbstmanagement

Im letzten Jahr herrschte ein ziemliches Chaos in meinem Leben – das soll dieses Jahr wieder anders werden. 2020 wird mein Jahr der kleinen Veränderungen mit großer Wirkung. Alles mit dem Ziel, mein Leben wieder besser in den Griff zu bekommen und ein besseres Selbstmanagement aufzubauen.

Warum überhaupt Selbstmanagement?

»Ich habe keine Zeit« oder »Ich bin zu müde« – das dürften zwei der häufigsten Ausreden sein. Zumindest ich habe sehr gerne diese »Gründe« vorgeschoben, wenn ich mich rechtfertigen wollte, warum ich dies oder jenes nicht tun konnte.

Dabei sind beides oft nur Folgen davon, dass wir mit unserer Zeit und Energie nicht gut haushalten. Denn jeder hat die gleichen 24 Stunden am Tag zur Verfügung – man hat also Zeit, nutzt sie nur für etwas anders. Mit der Energie ist es ein bisschen kniffliger – nicht jeder Mensch hat gleich viel Ausgangsenergie oder einen gleich großen Energieverbrauch. Aber auch hier gilt, dass wir unsere Energie oft für unwichtige Dinge verschwenden.

Ein gutes Selbstmanagement befähigt dazu, effizienter zu arbeiten und besser mit Zeit und Energie hauszuhalten.

Vom kreativen Chaos 

Das Bild des Kreativen, der nur im Chaos seine Ideen und Inspirationen findet, haben viele im Hinterkopf, weswegen sie nicht gleich daran denken, dass sie vielleicht in der Ordnung besser und effizienter arbeiten können. Selbst in Selbstmanagementratgebern habe ich schon gelesen, dass die Ratschläge nicht für kreative Menschen gelten, da diese ja ganz anders arbeiten müssen, als »normale« Unternehmer. Ich habe auch selbst oft die Ausrede genutzt, dass es bei mir chaotisch aussehen und zugehen muss, weil ich kreativ bin. 

Aber in meinem Fall war es nicht mehr als eine Ausrede. 

Es gibt allerdings Menschen, für die es tatsächlich nicht funktioniert, wenn sie versuchen, zu viel Ordnung in ihr Chaos zu bringen – für die gibt es andere Strategien1. Aber bevor man als Künstler sich gleich jedem Ordnungssystem gegenüber verschließt, sollte man es erst einmal ausprobiert haben. Vielleicht funktioniert es ja doch. 

Ein Jahr zu einem besseren Selbst

Die meisten starten ihr Jahr mit einem Dutzend guter Vorsätze. Vorsätze, die vielleicht eine Woche halten, bevor sie in Vergessenheit geraten. Denn alles auf einmal zu verändern, fühlt sich am Anfang toll an, überfordert allerdings schnell. Die bessere Herangehensweise ist es daher, nicht zu viel auf einmal zu wollen und positive Gewohnheiten nach und nach in den Alltag zu implementieren.

Deswegen will ich auch das ganze Jahr nutzen, um Schritt für Schritt mein Selbstmanagement zu überholen. Diese Blogreihe soll mir da auch dazu dienen, wirklich am Ball zu bleiben. Denn wer will sich schon vor der ganzen Welt blamieren? ;-)

Außerdem will ich während dieses Experiments auch auf all die Fallstricke und Rückschritte eingehen, die es unweigerlich geben wird, wenn man »mal eben« sein ganzes Leben umkrempeln will. Auch wenn es nur die Rückkehr zu den Dingen ist, die ich im letzten Jahr sträflich vernachlässigt habe.

Was will ich nun genau tun? Jeden Monat werde ich einen anderen Aspekt des Selbstmanagements in den Vordergrund stellen und über mehrere Blogartikel hinweg beleuchten.

Januar: Eine Schreibroutine aufbauen

Februar: Die Morgenroutine – der richtige Start in den Tag 

März: Die Abendroutine – nach der Arbeit richtig abschalten

April: Kreativität hegen und pflegen

Mai: Gesunde Ernährung

Juni: Sport ist kein Mord

Juli: Der Schlaf der Gerechten

August: Achtsam durchs Leben

September: Ordnung ist das halbe Leben  

Oktober: Selbstmanagement auf Reisen

November: Fokussierter arbeiten

Dezember: Pläne schmieden und Ziele verfolgen

So sieht zumindest der vorläufige Plan aus – ob er mit der Realität mithalten kann, werden die nächsten Monate zeigen.

Fällt es euch leicht, euer Leben zu managen? Und wenn nicht: Wo habt ihr eure größten Schwierigkeiten?


Fußnoten:

1. Es gibt einige Ratgeber für kreative Chaoten, u.a. »Bunte Vögel fliegen höher: Die Karriere-Geheimnisse der kreativen Chaoten« und »Organisieren Sie noch oder leben Sie schon?: Zeitmanagement für kreative Chaoten« von Cordula Nussbaum.

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