Frisches Jahr, frischer Blog

Frisches Jahr, frischer Blog

Das letzte Jahr war voller Hochs und Tiefs, weswegen es im Blog sehr lange still war. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, hier Tabula rasa zu machen und noch einmal frisch mit dem Blog durchzustarten. Hier erfahrt ihr, wie es ab 2020 hier weitergeht.

Zu allererst ein Dankeschön!

Bevor ich einen Blick zurück auf das vergangene Jahr werfe, möchte ich mich bei allen bedanken, die 2019 für mich da waren. Allen voran die Uferlosen, meine kleine Autor*innenfamilie, die mir immer den Rücken stärkt. Dann meine Schreibkolleg*innen aus meiner Schreibgruppe. Und die grandiose Writing Excuses Familie und noch viele andere Autor*innen, von denen es viel zu viele gibt, um sie hier alle namentlich zu nennen.
Und natürlich meine treuen Leser*innen, die mich nicht ganz vergessen haben, auch wenn es zeitweise etwas ruhiger wurde.
Ohne euch gäbe es meine Bücher nicht!

Das alte Jahr im Rückblick

2019 war kein einfaches Jahr für mich.
Es begann mit einem Todesfall in der Familie, als gleich an Neujahr eine meiner Tanten nach langer Krankheit verstarb. Zu der Zeit kämpfte mein Vater bereits gegen den Krebs – ein Kampf, den er am zehnten Februar verlor. Über den ersten Monaten 2019 liegt ein grauer Schleier, der es schwierig macht, Details dort hinter auszumachen.
Ich weiß selbst nicht mehr genau, wie ich »Zerbrochene Spiegel und schwarze Katzen« geschrieben habe – die Geschichte entstand in der Zeit, in der mein Vater im Krankenhaus lag, und erschien zwei Wochen vor seinem Tod. Zu einem Zeitpunkt, als ich mich noch an die Hoffnung klammerte, es könnte besser werden. Bevor die Ärzte uns jede letzte Hoffnung nahmen.
In den Wochen danach habe ich gemerkt, wie sehr das Schreiben auch eine Zuflucht für mich ist – durch die Monate hat mich die Überarbeitung von »Jäger in den Schatten – Auferstehung« begleitet, ebenso wie »Omega wider Willen« und »Wo die Wünsche stillstehen«.
Zum Sommer hin wurde es langsam besser und es gab die ersten Highlights des Jahres: Im Juni war ich mit meiner Mutter auf dem Backstreet Boys Konzert in Köln. Da habe ich mich noch einmal wie dreizehn gefühlt, als ich in gebrochenem Englisch Nick Carter Liebesbriefe geschrieben habe *lach*
Weiter ging es im Juli mit der London Film & Comic Con und der Young Adult Literature Conference.
Davon will ich euch nur ein paar Bilder zeigen:

Es war toll, Zachary Quinto zu treffen und auch mal kurz mit ihm reden zu können. Und ich hatte mal wieder eine Gelegenheit zu beweisen, was für ein großes Fangirl ich bin *lach* Aber man kriegt als Autor ja auch nicht allzu oft die Gelegenheit, eine seiner Musen zu treffen (Spoiler: Eine weitere meiner Muse durfte ich dieses Jahr auch noch kurz treffen). Und an dem Wochenende habe ich V. E. Schwab getroffen, die seitdem eine meiner Lieblingsautorinnen ist <3
Ab August habe ich dann an meinem Thriller gearbeitet – ein Projekt, dass mir schon eine ganze Weile im Kopf herumspukt. Im September, noch rechtzeitig, bevor es auf Recherchereise nach New York ging, wurde ich dann auch mit der Rohfassung fertig. Und habe in New York dann viele neue Eindrücke gewonnen und auf dem anschließenden Writing Excuses Workshop & Retreat (<3<3<3) viel mit den Dozenten über das Projekt reden können. Mit dem Ergebnis, dass ich viel umschreiben werden, um den Roman noch authentischer zu machen. Er wird mich deswegen voraussichtlich auch den Großteil dieses Jahres begleiten.
Über den Writing Excuses Workshop & Retreat könnte ich wahrscheinlich halbe Romane schreiben, aber kurz lässt es sich auch einfach als eine grandiose Woche mit vielen tollen Autoren auf einem Schiff zusammen fassen. Es war jetzt mein drittes Mal und diesmal hat es sich noch mehr wie ein »Zuhause ankommen« angefühlt. Es ist seltsam und magisch, wie sehr einem Leute ans Herz wachsen können, die man im Grunde jedes Jahr nur eine Woche lang sieht. Und ich habe wieder fleißig Inspiration getankt und neue Dinge gelernt, die mich sicher als Autorin vorwärts bringen werden.
Im Oktober habe ich mich dann einer täglichen Schreibchallenge gewidmet, durch die ich viele neue Ideen gesammelt und bestehende Ideen vertieft habe.
Das war auch ein gutes Training für den NaNoWriMo, der jetzt seit 2011 zu jedem November doch irgendwie dazu gehört. Ich habe darin die Rohfassung meines nächsten Romans »Unconventionally« geschrieben, der im nächsten Frühjahr erscheinen soll. Ebenfalls im November war die BuchBerlin, was immer ein kleines Szene-Treffen ist und mir die Gelegenheit gibt, ein paar schöne Stunden mit meinen liebsten Uferlosen, anderen Autor*innen und vielen Leser*innen zu verbringen.
Dezember war dann geprägt von der hektischen Vorweihnachtszeit – und der nächsten Convention, auf der ich die Gelegenheit hatte, mir ein Autogramm von Steven Yeun (Muse #2) zu holen und auch ein Foto mit ihm zu machen.

Das stellte dann auch einen guten Abschluss des Jahres dar – bis auf die Planung des nächstens Jahres habe ich dann in den letzten Wochen auch nichts Großes mehr gemacht.
Und damit geht es hier gleich weiter.

Ein neuer Anstrich für ein neues Jahr

Im kommenden Jahr will ich hier auf dem Blog wieder aktiver sein und regelmäßig bloggen. Im letzten Jahr habe ich es häufig auch vergessen, weil ich viel auf meiner Patreon-Seite gepostet und dann verschwitzt hatte, es auch hier zu teilen. Aber ich gelobe Besserung!

  • Nächste Woche beginnt eine wöchentliche Blogreihe zum Thema Selbstmanagement, die sich an Autoren und andere Kreative richtet – in diesem Jahr will ich wieder mehr an meinem Selbstmanagement arbeiten und euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. In der Theorie kenne ich mich mit dem Thema inzwischen sehr gut aus und die Hürden, die ich in der Praxis nehme, helfen anderen vielleicht dabei, sie zu umgehen. Jeden Monat werde ich dabei einen anderen Aspekt in den Vordergrund stellen und über meine Fortschritte und Rückschläge berichten.
  • Alle zwei Wochen werde ich im Blog einen Thriller oder Krimi vorstellen, der mir gut gefallen hat. Da ich mich selbst dieses Jahr ins Thriller-Genre vorwage, werde ich auch vermehrt in diese Richtung lesen, da fand ich es passend, diesen thematischen Schwerpunkt zu wählen.
  • Abwechselnd zu den Rezensionen wird es alle zwei Wochen Anekdoten aus meiner Schreibwerkstatt geben. Erkenntnisse, die ich beim Schreiben hatte, oder lustige/interessante Geschichten von der Recherche.
  • Am Ende jedes Monats gibt es dann einen Rückblick darauf, was sich in diesem Monat im Bezug aufs Schreiben bei mir getan hat.
    Zwischendurch wird es hin und wieder Veranstaltungsankündigungen geben oder Hinweise auf Neuerscheinungen.

Außerdem werde ich im Februar einen neuen Blog gestartet: Auf dem Wolkenwanderer-Blog werde ich Kinder- und Jugendbücher rezensieren, die mir gut gefallen haben. Besonders will ich da auch auf positive Repräsentation und einen diversen Figurencast achten. Hin und wieder werde ich dort auch zu Themen rund um Diversität und Repräsentation bloggen. Ich habe beschlossen, das auf einem eigenen Blog zu tun, um mir offen zu halten, später auch andere Blogger mit an Bord zu holen.

Und wie sieht es mit dem Schreiben aus? Da habe ich natürlich auch in den letzten Wochen Pläne geschmiedet.

  • Erstes großes Ziel für 2020 ist, meinen NaNo-Roman »Unconventionally« zu überarbeiten und im Frühjahr zu veröffentlichen. Außerdem will ich im Januar ein paar Kurzgeschichten schreiben – zum einen eine lustige Gay Romance für eine Sommer-Anthologie und zum anderen ein paar Geschichten, die ich bei Queer Welten einreichen möchte. Dann geht es wider an ein paar Fortsetzungen: »Jäger auf Abwegen – Die Wölfe von Crescent Hill 2« und »Die unsichtbare Seite der Schönheit – Märchenhaft verliebt 3« sind für den Sommer geplant. Ansonsten steht das Jahr im Zeichen meines Thrillers »Puppenjunge«, der im Herbst erscheinen soll. Mit etwas Glück schaffe ich vorher schon die Rohfassung des zweiten Bands der Thriller-Reihe.
  • Ich werde mich in der zweiten Jahreshälfte auf den englischsprachigen Markt vorwagen und »Der Fluch des Puppenmacher« und »Ein Kuss für den Eisprinzen« auf Englisch veröffentlichen. Mit den Übersetzungen werde ich im Januar anfangen und mich immer darum kümmern, wenn ich gerade keinen Kopf habe, mir etwas ganz Neues auszudenken.
  • Neben der konkreten Arbeit an den Rohfassungen verschiedener Kurzgeschichten und Romane, will ich auch jeden Tag eine kleine zehn- bis zwanzigminütige Schreibaufgabe erledigen, um neue Ideen zu sammeln, den Hintergrund bestehender Ideen weiter auszubauen oder einfach nur ein bisschen mit Schreibtechniken zu experimentieren. Die Geschichte, die mir davon am besten gefallen hat, wird es dann sonntags auf meiner Patreon-Seite für meine Unterstützer zu lesen geben.

Damit dürfte sich das neue Jahr gut füllen lassen, denke ich *lach*

Wie sehen eure Pläne für das neue Jahr aus? Oder habt ihr euch dieses Jahr keine Vorsätze gefasst?

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