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Romantische Elemente in Geschichten einbinden – Teil 4 (Piper J. Drake)

Romantische Elemente in Geschichten einbinden – Teil 4 (Piper J. Drake)

Happy End – ja oder nein?

Wenn man eine reine Romance schreibt, liegt die Antwort auf der Hand: Das Genre verlangt nach einem Happily Ever After oder zumindest einem Happy For Now. Am Happy End kommt man also nicht vorbei.

Eine Liebesgeschichte ohne Happy End gehört nicht ins Romance-Regal, sondern läuft meistens generell unter “Roman” oder (auch wenn ich die Bezeichnung nicht mag) wird unter “Frauenliteratur” einsortiert. Man darf sie also ruhig schreiben, sollte sie aber nicht versuchen als Romance zu verkaufen.

Wenn es sich um einen Nebenplot in einem andere Genreroman handelt, sollte man sich Gedanken darüber machen, welches Ende im Gesamtbild am überzeugendsten ist. Von einem unglücklichen Ende nur um zu schockieren, sollte man jedoch absehen. 

Die einfachen Lösungen und warum man sie vermeiden sollte

Als letztes hat Piper sich in ihrem Vortrag zwei wichtigen Themen zugewandt, die in der Literatur gerne als einfach Wege gewählt werden, um zu schockieren und eine starke emotionale Wirkung auf den Leser auszuüben: Tod und Vergewaltigung. Beides sollte in einer Romance vermieden werden. (In anderen Genres kann man beides benutzen, wenn es einen sehr guten Grund dafür gibt.)

Es ist notwendig, dass der Sex (und alles davor) zwischen den beiden Hauptfiguren einvernehmlich stattfindet – Vergewaltigung ist eine Todsünde, die einer Figur nicht vergeben wird und bei der es auch keine Möglichkeit gibt, dass die Figur es “wieder gut macht”.

Eines darf man schließlich nicht nicht vergessen: Vergewaltigung ist für viele eine harsche Realität und sollte deswegen nicht leichtfertig in der Geschichte verwendet werden sollte.

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