info@dahliaschreibt.de

KW 28: Prioritäten und Zukunftsspielereien

KW 28: Prioritäten und Zukunftsspielereien

Diese Woche habe ich weiter den Drachen trainiert ;) Langsam stellt sich Routine beim Diktieren ein. Um die Qualität noch etwas zu verbessern, will ich die Diktierroutine ausprobieren, die Christopher Downing in “Fool Proof Dictation: A No-Nonsense System for Effective & Rewarding Dictation” vorstellt. Mehr darüber dann in der kommenden Woche.
Neben “Fool Proof Dictation” habe ich in der vergangenen Woche noch “Fool Proof Outline”, ebenfalls von Downing gelesen, was mich dazu animiert hat, ein paar eigene Templates für Scrivener Projekte zu erstellen – aktuell arbeite ich da an einem für (Gay) Romance und einem für Serien, die ich dann bei meinen kommenden Projekten austesten und verfeinern will. Beim Diktieren habe ich festgestellt, dass es um einiges einfacher ist, wenn man vorher recht genau weiß, was man in der Szene erzählen will. Deswegen werde ich mich nach meiner längeren Bauchschreibphase jetzt doch wieder ans Plotten setzen, bevor ich los schreibe.

In der letzten Woche habe ich wieder an “Wenn der Frühling vergeht” gearbeitet. Die Geschichte schickt sich an, länger zu werden, als ich ursprünglich geplant hatte. Damit die Wartezeiten aber nicht mehr zu lang werden, werde ich noch eine Kurzgeschichte dazwischenschieben, die ich hoffentlich noch bis Ende des Monats fertig bekomme. Den Plot dafür habe ich gestern erarbeitet.

Gestern habe ich auch die Kurzgeschichte für die Dark Islands Ausschreibung fertig gemacht. Aus dem Grund blieb mir keine Zeit, die Sachen zu korrigieren, die ich an “Wenn der Frühling vergeht” in der letzte Wochen diktiert hatte. Deswegen ist es auch nicht ganz verkehrt, da erstmal eine kurze Pause einzulegen. Während ich mich morgens der Kurzgeschichte widme, werde ich abends die Szenen vom Roman überarbeiten und hoffentlich nächste Woche dann soweit sein, dass ich an dem Roman wieder weiterschreiben kann. 

Ein paar Gedanken zu Prioritäten

Etwas, woran ich mich durch den 27. Tip of the Week von Dean Wesley Smith erinnert habe: Meine Priorität sollte auf dem Schreiben neuer Geschichten liegen und nicht auf dem Marketing. Das beste Marketing ist immer noch das nächste Buch. Gerade jetzt, wo die Zeit, die ich zum Schreiben nutzen kann, sehr eingeschränkt ist. Zwei Stunden jeden Morgen und wenn ich von der Arbeit nicht zu kaputt bin, ein, zwei Stunden am Nachmittag. Das Wochenende, wenn es nicht irgendwie anders verplant ist. Das ist nicht viel. Zumindest nicht im Vergleich zu vorher.
Deswegen habe ich beschlossen, meine Social Media Nutzung auf ein Minimum zu reduzieren. Ich suche nicht händeringend nach Themen oder nehme an Challenges teil, um das halbe Dutzend an Leuten leidlich zu unterhalten, denen Facebook meine Posts überhaupt anzeigt – Leute, die sich sicher mehr darüber freuen, mein nächstes Buch schneller in Händen zu halten, statt zu erfahren, was ich zu Mittag gegessen habe oder welches Buch ich gerade lese.
Stattdessen poste ich ab jetzt nur dann, wenn ich tatsächlich etwas zu berichten habe, z.B. eine Neuerscheinung, oder auf etwas gestoßen bin, was ich unbedingt teilen will. Oder ich beantworte Nachrichten meiner Leser.

Zukunftsspielereien

Wer den Blog länger verfolgt, der weiß, dass ich eines ganz besonders gerne tue: Pläne schmieden. Dadurch, dass die Arbeit mit Dragon so gut klappt, blicke ich inzwischen wieder ein bisschen optimistischer in die Zukunft. Also habe ich mir angeguckt, welche Ideen für Reihen ich so alles habe … Nun ja, ebenfalls nicht ganz untypisch für mich, sind das viel zu viele. Momentan komme ich auf zehn Reihen, die sich auf die Genre Gay Romance, Fantasy und Thriller halbwegs gleichmäßig verteilen.

Ich habe jetzt versucht, mir einen zumindest halbwegs vernünftigen Plan zu überleben, welche Reihe ich wann veröffentlichen will. Eine Frage, die mir da unter den Nägeln brennt: Welchen Rhythmus bei Serien bevorzugt ihr? Ist es in der heute so hektischen Zeit zu langsam, wenn der zweite Band erst ein Jahr nach dem ersten erscheint? Sollte ich die einzelnen Bände lieber halbjährliche oder quartalsweise veröffentlichen und erstmal eine Reihe abarbeiten, bevor ich mit der nächsten beginne? Oder würdet ihr euch mehr über Abwechslung freuen? Wenn ich nicht ganz ein oder zwei Reihen verschrieben bin, kann ich für euch schließlich mehr ganz unterschiedliche Geschichten schreiben.

Ich bin sehr neugierig auf eure Meinung dazu!

P.S.: Erwähnen will ich da noch: Die einzelnen Bände wären in sich abgeschlossen und es gäbe keine fiesen Cliffhanger zwischen den Bänden. Oh, und es wäre wirklich noch Zukunftsmusik, da ich die verschiedenen geplanten Serien ohnehin erst starten würde, sobald ich Vollzeit schreibe, beziehungsweise es absehbar ist, dass ich es bald tun werde. Nur dann kann ich mit recht großer Sicherheit sagen, dass ich meine Zeitplanung auch wirklich einhalten kann. Und noch habe ich ja ohnehin zwei laufende Reihen und genug Ideen für unabhängige Romane.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.