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KW24

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Es hat ein bisschen gedauert, aber nach Jetlag und Erkältung bin ich endlich wirklich in den neuen Alltag zurückgekehrt.

Die lange Schreibpause habe ich genutzt, um mir noch ein paar Gedanken darüber zu machen, wie es mit meinem Schreiben weitergehen soll, während ich in meinem Brotjob Vollzeit arbeite. Die ganze Situation, obwohl sie bis zu dieser Woche nicht wirklich eingetroffen und ausgetestet war, hat mir zahlreiche Sorgen bereitet. Das Gefühl, meinen Traum zu verraten, war so erdrückend, dass ich mich mehrmals am Rande des Nervenzusammenbruchs befand (und manchmal gefühlt auch ein bisschen darüber hinaus). Es fiel mir schwer zu akzeptieren, dass ich die Ziele, die ich mir Anfang des Jahres gesetzt hatte, nicht mehr erreichen konnte. Und die Angst, dass zu verlieren, was ich mir bisher aufgebaut hatte, war groß.
Aber mir wurde bewusst, dass es mir viel Stress nehmen würde, wenn ich mich nicht so sehr auf verschiedene Genre aufteilen würde, wie ich es bisher getan habe. Bisher habe ich als Dahlia von Dohlenburg hauptsächlich (Gay) Fantasy veröffentlicht, als Eliza Dawson hauptsächliche Contemporary Gay Romance. Demnächst sollen Thriller unter dem Namen J.F. Kinzweiler hinzukommen. Der Anspruch, sich neben einem Vollzeitjob auf alle Genre gleichermaßen konzentrieren und alle Pseudonyme gleichermaßen bewerben zu müssen, hat mich unter enormen Druck gesetzt. Bereits in Teilzeit war es eine Herausforderung, alles zu organisieren – jetzt erschien es wie ein Ding der Unmöglichkeit. 

Daraus musste ich Konsequenzen ziehen, damit der Druck nicht länger so stark war, dass er mich blockierte. Schlussendlich habe ich deswegen beschlossen, auf mein Bauchgefühl zu hören und vorerst die Fantasy-Projekte zurückzuschrauben, da mir sowohl Thriller als auch Romance aktuell mehr Spaß machen. Auch vom Weltenbau her bedeuten sie weniger Aufwand, was mir bei meiner ohnehin knappen Zeit sehr entgegen kommt. Ich habe zwar noch etliche Ideen, aber die laufen mir nicht davon. Damit es um Dahlia aber nicht ganz ruhig wird, will ich versuchen, zumindest noch einen Roman pro Jahr zu veröffentlichen.

Aber jetzt hin zu dem, was ich konkret in der letzten Woche gemacht habe: Ziel war es, wieder in meinen Rhythmus hineinzufinden und morgens zwischen sechs und acht Uhr zu arbeiten. An den meisten Tagen hat das auch gut geklappt (Dienstag abend war ich im Kino und nicht fit genug, am nächsten morgen rechtzeitig aufzustehen *hüstel*) und ich habe morgens an Projekt #2 (= Jäger in den Schatten – Auferstehung) weitergearbeitet. Während meines Urlaubs hatte ich das Manuskript, das bisher ungefähr zu Dreiviertel fertig ist, auf meinem iPad durchgearbeitet und fleißig mit Anmerkungen versehen. Die Anmerkungen habe ich jetzt zu zwei Drittel eingearbeitet. Ich gehe davon aus, damit im Laufe der nächsten Woche ganz fertig zu werden und wieder weiterschreiben zu können. Circa dreiundzwanzig Szenen liegen noch vor mir.

Parallel dazu habe ich weiter am Plot meines Thrillers gearbeitet, der in ganz kleinen Schritten Form annimmt. Da die Ella Dukes-Serie mein Thriller-Flagschiff   werden soll, will ich mir da genug Zeit für das Serienkonzept und die Ausarbeitung der Figuren nehmen.

Abgerundet wurde die Woche dann von zwei Stammtischen – es war also ordentlich etwas los bei mir. :-)

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Falls ihr ein Intereview mit mir lesen wollt, schaut auf Lia Haycrafts Seite :-)

Da ich Autoreninterviews immer sehr spannend finde, hier auch eine Frage an euch: Würde es euch interessieren, wenn ich hier andere Autoren dazu befrage, wie, warum und was sie schreiben? Auf eure Antwort in den Kommentaren bin ich sehr gespannt.

 

 

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