[Stand der Dinge] November 2017

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Die Uferlosen auf der QueerBookFair

Am Wochenende ist es endlich soweit. Zum ersten Mal sind die Uferlosen mit einem eigenen Stand auf einer Messe vertreten. Das ist richtig aufregend! <3

Ihr findet uns an Stand Q15. Außerdem werde ich Sonntag ab 11:50 aus „Der Fluch des Puppenmachers“ lesen.

Ich freu mich schon wahnsinnig darauf, euch zu treffen. 😀

Meermänner küsst Mann nicht

Am 12.12.17 gibt es etwas Neues von mir!

Der junge Meermann Iain will keine Menschen mehr ins Verderben locken, sondern ihre Welt erkunden, die so viel farbenprächtiger als seine eigene zu sein scheint. Nachdem er den jungen König Flint vorm Ertrinken rettet und eine weitere Standpauke seines Vaters über sich ergehen lassen muss, hat er es endgültig satt: Um ein Mensch zu werden, geht er einen Pakt mit einem düsteren Magier ein.

Vier Tage hat Iain nun Zeit, um mit einem Kuss der wahren Liebe seinen Teil des Paktes zu erfüllen. Und wer wäre ein besserer Kandidat für diesen Kuss als der schnuckelige Flint, nach dem Iain sich schon seit Jahren aus der Ferne sehnt?

Iain setzt alles daran, Flint für sich zu gewinnen – und beißt auf Granit. Sein Schicksal scheint besiegelt. Doch da ist noch Flints jüngerer Bruder Lennard. Der verschlossene Krieger stiehlt sich nach und nach in Iains Herz …

Hier könnt ihr das E-Book vorbestellen. Oder auch schon das Taschenbuch bestellen. Ich war ein bisschen übereifrig und hab es etwas früher eingestellt 😉 Schließlich arbeite ich mit Unterbrechungen ja schon verdammt lange an dem Projekt – September 2014, als ich den Blog hier gestartet habe, hab ich schon davon erzählt, dass ich daran schreibe *lach*. Und jetzt hab ich die Neufassung endlich fertiggestellt. Ich wünsche euch viel Spaß mit Iain und Lennard!

Jäger in den Schatten

Tjaaaa, im NaNoWriMo wollte ich ja endlich die Fortsetzung schreiben, auf die ihr schon so lange wartet. Es fällt mir nicht leicht, das zu schreiben, aber es läuft einfach nicht 🙁 Seit der Enthusiasmus der ersten paar Tage abgeflaut ist, komme ich nicht mehr in die Geschichte rein und hab mich die letzten drei Wochen mehr gequält, als alles andere.

Ich hab lange überlegt, woran es liegt, dass es mir so unglaublich schwer fällt hieran weiter zu schreiben und habe ein paar Gründe identifiziert. Ich hoffe, wenn ich sie aufschreibe, dass es mir hilft, alles klarer zu sehen.

Als ich die Serie angefangen habe, hatte ich große Hoffnungen und große Ziele. Sieben Staffeln, fünfzig Episoden – richtig schön episch. Am Anfang lief es auch noch ganz gut. Aber dann kam die Realität dazwischen und aus verschiedenen Gründen musste ich zwischen der dritten und vierten Episode eine längere Pause einlegen.

Und als die vierte Episode endlich herauskam, waren die Verkaufszahlen nur noch mager und die Rückmeldungen noch spärlicher. Für meine Motivation war das ein herber Schlag, aber ich hatte die Rohfassungen für die fünfte und sechste Episode ja schon, also wollte ich sie auch fertig machen und veröffentlichen. Vielleicht würde es mit neuen Episoden ja wieder bergauf gehen, wenn die Wartezeiten diesmal kürzer ausfielen.

Mit der Veröffentlichung der fünften und sechsten Episode ging es jedoch nur weiter bergab. Zumindest gab es für die sechste wieder eine Rezension, sodass ich mich nach zwei, drei vergeblichen Versuchen dazu motivieren konnte, die siebte Episode doch noch abzuschließen.

Zu dem Zeitpunkt war ich schon … naja, im Grunde war ich nur noch deprimiert, wenn ich an die Serie dachte. Sie war mir unglaublich wichtig und dass sie so unterging, brach mir das Herz. Ich hatte das Gefühl, dass es im Grunde keinen Menschen interessierte, ob ich die Serie jemals fertig schrieb.
(Dass es doch ein paar Menschen gibt, die die Serie gerne lesen, hab ich erst später mitgekriegt, als ich auf Facebook aktiver wurde und dort vermehrt Rückmeldungen erhielt.)

Marketing war nie meins und alles, was ich versuchte, um die Serie doch noch zu pushen, verlief im Sande. (Ich weiß nicht, ob man es merkt, aber bei der Aufnahme zur Podcast-Folge über die Serie habe ich mir im Vorfeld die Augen ausgeheult und war furchtbar nervös, weil es sich wie der letzte Strohhalm anfühlte, den ich noch hatte, um irgendetwas zu bewirken. Und es ist eine der wenigen Episoden, die wir mehrmals aufnehmen mussten, weil ich so mit den Nerven fertig war)

Mit der siebten Episode gab es natürlich keinen unerwarteten Aufschwung. Stattdessen quälte ich mich mit der Frage, wie und ob es weitergehen sollte. Das Cliffhanger-Ende erforderte eine Fortsetzung. Aber das Serienkonzept war grandios gescheitert … Und damit auch die Vision, die ich von der Serie hatte. Als Kompromiss wollte ich zumindest die zweite Staffel in einem dicken Band zusammenfassen und die Serie damit abschließen.

Ich glaube inzwischen, dass die Tatsache, dass ich meinen ursprünglichen Plan, meinen Traum begraben musste, der Grund ist, dass es jetzt einfach nicht mehr läuft. Weil das, was ich gerade schreibe, nur ein Kompromiss ist und nicht das, was ich mir vorgestellt hatte, als ich das Projekt in Angriff nahm. Weil so viele Geschichten unerzählt bleiben müssen. Aber das ursprüngliche Konzept kann ich nicht umsetzen, wenn ich meinen Traum, vom Schreiben zu Leben, verwirklichen will. Dafür werfen die einzelnen Episoden einfach viel zu wenig ab im Verhältnis zu dem Aufwand, sie zu schreiben.

Erschwerend kommt dann noch dazu, dass ich nach und nach immer mehr Distanz zu dem Projekt aufgebaut habe, damit mich jeder Misserfolg nicht noch mehr deprimierte. Das macht es schwierig, mich wieder in die Geschichte fallen zu lassen. Die emotionale Nähe beim Schreiben ist da einfach zu wichtig für mich. 🙁

Und jetzt sitze ich hier und grüble, wie ich mit dem Projekt weitermachen soll. Ich weiß, dass keine gute Geschichte dabei rauskommt, wenn ich nur aus Pflichtgefühl euch gegenüber daran weiter schreibe und mich selbst dabei quäle. Aber hängen lassen will ich euch ja auch nicht :-\

Nach der BuchBerlin werde ich mir Gedanken darüber machen, wie es weitergehen wird. Irgendwie muss die Geschichte noch ein gutes Ende finden.

Dies & Das

Ich habe mir das ambitionierte Ziel gesetzt, irgendwann meine Bücher zu illustrieren. Leider kann ich nicht so wirklich zeichnen. Aber ich habe vor, das zu ändern. Als Motivation hab ich einen Account auf DeviantArt und eine Facebook-Seite, auf der ich meine „Kunstwerke“ präsentiere. Und ich habe schon fleißig mit meinem neuen Graphiktablett prokrastiniert.

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