[Stand der Dinge] 22.07.-13.08.2017

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Ein herrlicher Urlaub liegt hinter mir, auf den ich in separaten Posts noch eingehen werde – mit vielen Fotos 😉 Kurz: Ich hatte eine tolle Zeit, die alles übertroffen hat, was ich mir erträumt hatte, und habe unglaublich viele neue Leute kennengelernt. Das Schreiben an sich kam ein bisschen zu kurz (besonders eine Erkältung in der zweiten Reisewoche hat mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht), aber ich habe in den verschiedenen Workshops wahnsinnig viel gelernt und über die ganze Reise hinweg unzählige Eindrücke gesammelt, die sich in meinen Geschichten niederschlagen werden. Und auch in meiner persönlichen Entwicklung habe ich das Gefühl, große Schritte nach vorne gemacht zu haben. Es ist erstaunlich, wie viel es ausmacht, Zeit in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten zu verbringen, die einfach haargenau versteht, wie man tickt, mit den gleichen Problemen kämpft und die gleichen Träume träumt.

Hier erstmal ein kurzer Überblick über die Schreibergebnisse der letzten Wochen.

Der Fluch des Puppenmachers

Auf vielfachen Wunsch habe ich noch bevor ich in den Urlaub fuhr, die Taschenbuchausgabe von „Der Fluch des Puppenmachers“ erstellt, die ihr auf amazon bestellen könnt.

Ich wurde auch darauf angesprochen, ob man direkt bei mir signierte Exemplare kaufen kann: Ja, kann man, aber damit ich kein Minusgeschäft mache, muss ich auf den Verkaufspreis leider noch 1,5€ für Porto und Versand aufschlagen. Aber ihr könnt gerne per E-Mail bei mir bestellen und ich schicke euch ein Buch mit Widmung zu 🙂 Bezahlen könnt ihr dann via paypal.

Das gilt übrigens auch für alle anderen Bücher von mir – mehr Infos findet ihr hier.

Meermänner küsst Mann nicht

Hier war der ursprüngliche Plan, mit einer abgeschlossenen und einmal überarbeiteten Rohfassung aus dem Urlaub zurückzukehren. Nun … ich habe zumindest mit der Rohfassung angefangen. So circa zwei Sätze weit bin ich gekommen *lach*

Zum einen lag es schlicht daran, dass so unglaublich viele andere spannende Dinge passierten, die ich nicht verpassen wollte, und zum anderen war auch die Sprache ein bisschen das Problem: Während der Kreuzfahrt und später in Helsinki habe ich hauptsächlich Englisch gesprochen. Wieder ins Deutsche zu wechseln, fällt mir auch jetzt noch ein bisschen schwer – nicht die besten Voraussetzungen, um auf Deutsch zu schreiben, weswegen ich es schnell aufgegeben habe.

Aber ganz untätig war ich hier nicht: In Kopenhagen, Stockholm und Tallinn (und auf dem Meer vor der Küste) habe ich sehr viel Inspiration für das Setting aufgesogen, um der Geschichte ein bisschen mehr an realistischen Weltenbau zu geben.

Bei einer Schreibübung hab ich meine beiden Hauptfiguren auch noch ein bisschen besser ausgearbeitet, sodass ich glaube, dass ich eine rundere Geschichte schreiben werde, sobald ich denn endlich richtig mit dem Schreiben anfange. Erstmal will ich mich von meiner Erkältung richtig auskurieren, aber dann haue ich hier auch fleißig in die Tasten.

Ein Kuss für den Eisprinzen

Auch hier war es mein ursprünglicher Plan, mit einer abgeschlossenen Überarbeitung aus dem Urlaub zurückzukehren. Geschafft haben ich rund eine Seite von Jonas erstem Kapitel *lach* Aber ich habe mir trotz Erkältung ein paar Lokalitäten in Helsinki angesehen, die im weiteren Verlauf der Geschichte eine Rolle spielen werden, sodass ich dem Teil des Romans noch ein bisschen mehr Authentizität geben kann.

Dies & Das

Angeregt durch die Gespräche mit den vielen anderen Autoren habe ich wieder viel darüber nachgedacht, warum ich Schreibe und was ich erreichen will.

Ich will Geschichten erzählen, die den Lesern im Gedächtnis hängenbleiben, die sie nachdenken lassen und vielleicht ihre Sicht auf die Welt auch ein kleines bisschen verändern. Ich will bewegen, mitreißen und meine Geschichten auf die bestmögliche Art und Weise erzählen. Und irgendwann will ich damit so erfolgreich sein, dass ich vom Schreiben leben kann.

Um dieses Ziel zu erreichen, werde ich weiterhin hart an mir arbeiten – weitere Workshops und Writer’s Conferences sind deswegen fest eingeplant. Wenn es mit dem Selfpublishing weiterhin aufwärts geht, werde ich im nächsten Jahr auch wieder an der Writing Excuses Cruise teilnehmen.

Aber ich muss auch einige Dinge, die ich bisher getan habe, neu bewerten und überlegen, in wie weit sie mich meinem Ziel langfristig näher bringen. Teilweise hatte ich das bereits vorher getan, als ich mich aus dem Dembelo Projekt zurückgezogen habe.  Mein Vlog wird deswegen vorerst noch pausieren und auch bei meiner sonstigen Social Media Präsenz muss ich überlegen, wie viel Zeit ich darin investieren will. Aber keine Angst: Ganz verstummen werde ich nicht – allein schon, weil ich euch noch von einer ganzen Woche toller Workshops und meiner allerersten WorldCon berichten muss. Damit ist mein Blog für die nächsten Wochen mit Inhalt versorgt 😉

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