[Bloggeflüster] Herzblut und Schreiben

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Wenn man mich fragt, was für mich beim Schreiben unerlässlich ist, so ist die Antwort für mich klar: Herzblut ist das wichtigste beim Schreiben. Talent gibt es in meinen Augen nicht und ist keine Voraussetzungen zum Schreiben – das Handwerk kann man lernen, sein Sprachgefühl kann man schulen.

Wirklich wichtig ist, dass man für das Schreiben brennt und einen die Ideen nicht mehr loslassen. Vielleicht mag man diese Begeisterung, diesen Willen auch einfach Talent nennen.

Um hier einmal Supernatural zu zitieren:

Schreiben ist hart, verdammt hart. Es verlangt einem manchmal das Äußerste ab und ich kann nicht zählen, wie oft ich vor Verzweiflung geweint habe, weil ich glaubte, nie gut genug zu werden.

Davor gerettet aufzugeben hat mich meine Begeisterung fürs Schreiben, das Herzblut, was in meine Geschichten fließt, die Ideen, die mich nachts wachgehalten haben, weil sie mich nicht loslassen wollten, bis ich sie aufgeschrieben hatte. All diese kleine Dinge, die mich immer wieder daran erinnerte, warum ich an meiner großen Leidenschaft festhielt. Denn gleich wie hart und schmerzhaft es manchmal sein kann: Es gibt doch nichts Schöneres als zu schreiben.

Deswegen ist das Schreiben für mich auch wert, darum zu kämpfen. Mir dafür jeden Moment meiner Freizeit zu nehmen, den ich mir abknapsen kann. Auf andere Dinge zu verzichten, um Schreiben zu können. Und unermüdlich an mir zu arbeiten, um besser zu werden.

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