[Bloggeflüster] Genre und ich

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In welchem Genre fühle ich mich Zuhause? In einem früheren Artikel hatte ich bereits von meinem Selbstverständnis geschrieben, wo Genre auch in gewissen Maße mit rein fließt. Mein großes Bekenntnis zur kitschigen Romantik 😉

Ich schreibe hauptsächlich Gay Romance, so dass queere Figuren und ein bisschen Romantik der gemeinsamer Nenner fast aller meiner Geschichten sind. Aber Gay Romance kann ja auch in Verbindung mit anderen Genre auftreten.

Am meisten fühle ich mich in der Phantastik Zuhause. Schon seit frühester Jugend habe ich mich in Welten geflüchtet, die ganz anderes als die unsere war. Eskapismus in Reinform – seien Hogwarts, die unendlichen Weiten der Föderation oder das fiktionale Maine in Stephen Kings Geschichten, es musste nur ganz anders als die Realität sein. Zauberhaft, fantastisch oder gruselig musste es in den Geschichten vor sich gehen, die ich verschlang. Das hat sich natürlich auch auf das niedergeschlagen, was ich selbst schreibe. Die meisten meiner Geschichten lassen sich daher unter den breiten Bedeutungshorizont der Phantastik zusammenfassen. Momentan mit einem Schwerpunkt auf Urbane Fantasy, schreibe ich aber auch durchaus Science Fiction/Dystopie, High Fantasy, Superhelden und Schauerromane.

Abseits der Fantasy ist Krimi ein Genre, dem ich sehr zugetan bin. So ein bisschen merkt man das auch bei „Jäger in den Schatten“, wo Krimi und Thriller Elemente mit hineinspielen. An einen „reinen“ Krimi oder Thriller habe ich mich bisher noch nicht gewagt, aber was nicht ist, kann ja noch kommen.

Mit „Auf dünnem Eis“ schreibe ich zum Teil auch etwas realistische(re 😉 ) Romantik – sogar ein Sportroman und ein Arztroman werden am Ende darunter sein.

„Elster fliegt über das Niemalsmeer“ und „Auf der Suche nach Pusteblume“ sind meine ersten fantastischen Kinderbücher, an denen ich arbeite – da bin ich sehr gespannt, wie mir da der Wechsel gelingt.

Es gibt wenige Genre, mit denen ich gar nichts anfangen kann – spontan fallen mir Western und historischer Roman als Genre ein, in denen ich mich nicht schreiben sehen könnte. Zu Western fehlt mir einfach der Bezug und bei historischen Romanen fürchte ich, in der Recherche unterzugehen und gar nicht fertig zu werden. Aber ansonsten würde ich kein Genre prinzipiell ausschließen – solange es sich mit Gay Romance verbinden lässt, ist alles drin 😉

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