Schreiballtag: Ein Tag in meinem Leben

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In letzter Zeit habe ich mich wieder stark mit Produktivität und Zeitmanagement beschäftigt. Die meisten Ergebnisse dieser Beschäftigung finden sich auf meinem Self-Development Blog „Revolutioniere dein Leben„, aber ich finde es doch ganz lohnend, hier davon zu berichten, wie mein Schreiballtag denn überhaupt aussieht – besonders, da das Schreiben in den letzten Monaten eine prominentere Stellung in meinem Leben eingenommen hat.

Mein Schreibtag

Disclaimer: Nicht jeder Schreibtag verläuft 100% so, wie ich ihn geplant habe, aber meistens komme ich doch recht nah an diese Routine dran.

4:45 – Der Wecker geht, ich schalte das Licht an, recke und strecke mich, trinke ein Glas Wasser, schlürfe ins Bad und wechsle von meinem Schlafanzug in Trainingsklamotten, die ich mir am Vorabend schon zurecht gelegt hatte.

5:00 – Mein Miracle Morning beginnt: Ich schreibe in mein Traumtagebuch (das mir schon ein paar herrlich abstruse Ideen beschert hat – ich träume regelmäßig von Serien/Filme, die ich gesehen habe), meditiere dann 10 Minuten, lese meine Affirmationen und visualisiere den Tag (wobei das mit dem Visualisieren bei mir meistens so aussieht, dass ich mir Gedanken über meine Geschichten mache, solange, wie ich nicht irgendetwas Konkretes vorhabe, was ich im Geiste proben kann). Anschließend lese ich für 20 Minuten in einem Sachbuch und beende den Miracle Morning mit zehn Minuten Yoga oder Stretching.

6:00 (ca.) – Zeit fürs Frühstück. In der Regel gibt es Müsli oder Overnight Oats. Nach dem Frühstück packe ich mir mein Essen für den Tag ein, und bringe mich und meine Wohnung in einen Zustand, in der ich sie mit gutem Gewissen verlassen kann. Das ist meistens zwischen 7:00 und 7:30 Uhr. Dann geht es zum Bahnhof und ich mache mich Richtung Unperfekthaus auf. Im Zug sehe ich mir an, was für die Woche in meinem Produktivplan steht, welche To-dos von den vergangenen Tagen noch übrig geblieben sind und stelle mir dann die To-do-Liste für den Tag zusammen. Aus allen To-dos suche ich mir dann die drei aus, die ich auf jeden Fall erledigen will.
Meistens komme ich gegen 8:00 Uhr am Unperfekthaus an, hole mir dann den ersten Kaffee des Tages und während ich den schlürfe, schaue ich mich ein bisschen in den sozialen Netzwerken und in meinem Schreibforum um. Wenn auf meiner To-do-Liste Dinge stehen, die sich schnell erledigen lassen, mach ich das auch noch jetzt, damit ich gleich ein paar Punkte abhaken kann und ein Erfolgserlebnis habe.

9:00 – Spätestens jetzt geht mein Schreibtag los und ich stürze mich auf mein wichtigstes To-do für den Tag. Ich arbeite mit der Pomodoro-Technik – 25 Minuten konzentrierte Arbeit gefolgt von 5 Minuten Pause. Dabei hilft mir die Pomodoro Extension Strict Workflow von Chrome, die während der Arbeitsphase gleich noch zeitraubende Websites sperrt. Im Laufe eines Arbeitstages habe ich noch mehrere längere Pausen (um 10:00, 11:30, 13:00 und 15:00), wo ich etwas esse, mich etwas bewege und mir eine Tasse Tee und ein Glas Wasser hole.

17:00 – Feierabend! Nachdem ich noch schnell zu Abend esse, packe ich meine Sachen zusammen und mache mich wieder auf den Heimweg. Der Rest des Abends ist Freizeit und Haushalt gewidmet.

20:30 – Wo es ein Morgenritual gibt, muss es natürlich auch ein Abendritual geben 😉
Ich bereite das Essen für den nächsten Tag vor, damit ich es nur noch einpacken muss, danach koche ich mir eine Tasse Tee, setze mich auf die Couch und lese eine halbe Stunde in einem Roman, damit ich wenigstens ein bisschen Lesen jeden Tag unter bekomme.
Anschließend halte ich in meinem Tagebuch fest, für welche Dinge ich dankbar war und was ich an diesem Tag erreicht hat, was mich einen Schritt näher an meine Ziele herangebracht hat. Ich überprüfe meine To-do-Liste und mache mir Gedanken, wie realistisch meine Ziele für die nächsten Tage noch sind und wo ich an den Stellschrauben drehen sollte.
Danach (meistens so gegen 22:00 Uhr) geht es ab ins Bett und vorm einschlafen meditiere ich noch ein paar Minuten.

Und am nächsten Morgen weckt mich mein Wecker wieder um 4:45 und das Spiel fängt wieder von vorne an.

Ich habe mir angewöhnt, mich recht strikt an die Routine zu halten, solange mir nichts/niemand dazwischen kommt, weil es meinem Tag, wenn ich alleine vor mich hin arbeite, ausreichend Struktur gibt, dass ich auch etwas getan bekomme. Haushalt habe ich zum Großteil auf die Abende der Tage verschoben, an denen ich von meinem Brotjob nach Hause komme und ohnehin zum produktiven Arbeiten zu ausgelaugt bin.

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