Schreiballtag: Selfpublishing – Planen und Träumen

Veröffentlicht von

Planen und TräumenNachdem mein Vorsatz, Selfpublisher zu werden, gefasst war und langsam mehr wurde, als eine fixe Idee, begann ich zu überlegen, wie, wann und wie viel ich veröffentlichen könnte. Denn auch das sollte gut durchdacht sein, damit ich mich nicht verzettele und das Abenteuer Selfpublishing endet, bevor es wirklich begonnen hat.

Als erstes wurde in die Schublade geguckt, was denn da schon drin war.

  • Mein Serienkonzept – inklusive eines ersten Entwurfs der ersten beiden Folgen, des Plots für alle Episoden der ersten Staffel und der übergreifenden Handlungsbögen für die weiteren Staffeln.
  • Ein fast fertiger Roman, mit dem ich mich eigentlich bei Agenturen bewerben wollte.
  • Die Rohfassungen eines weiteren Romans.
  • Der grobe Plot für acht Romane (einen davon bereits angefangen) und Ideen für fünf weitere.

An Nachschub würde es vermutlich nicht mangeln.

Bei meiner Serie überlegte ich mir, ganz nach amerikanischen Vorbild, jedes Jahr eine Staffel zu haben, die mit einem fiesen Cliffhanger endet, und nach dem Finale die Leser erstmal einige Zeit zappeln zu lassen. Bei sieben Episoden pro Staffel bot sich eine monatliche Erscheinungsweise an – eine krurze Winterpause konnte dann genutzt werden, noch einmal alle Fehler auszubügeln und schonmal den ersten von zwei Sammelbände zusammenzupacken, der dann als Print erscheinen würde, bevor es mit den letzten vier Folgen der Staffel weiter ging. Der zweite Sammelband erschiene dann pünktlich zum Start der nächsten Staffel. Damit wäre ich dann bis, ähm, 2022 im Grunde schon ganz gut ausgelastet.

Da ich auch eine recht produktive Autorin bin, kam schnell die Idee dazu, jedes Jahr noch zusätzlich ein bis zwei Romane zu veröffentlichen. Ein Roman im Winter zu Weihnachten, der in meiner Welt Drunai spielt und dann, wenn ich noch Zeit und Kraft hatte, ein weiterer Roman im Sommer.

Mit den Gedanken im Hinterkopf begann ich, eine Übersicht zu basteln.

Und wenn ich mir meinen Plan jetzt so ansehe, komme ich auf 9-10 Veröffentlichungen im Jahr (wenn man die Sammelbände mitzählt). Ganz schön voll – aber da die meisten davon Episoden einer Serie sind, hoffe ich, dass sich der Werbe-Aufwand in Grenzen halten wird. Da ich mir für die Romane 1-2 Jahre für die Überarbeitung Zeit nehmen will, um weder mich noch meine Testleser zu überfordern, wird es aber erst ab 2017 wirklich voll.

Bis dahin habe ich mir hoffentlich eine kleine Fangemeinde erarbeitet, die mir zumindest ein bisschen das Bekanntmachen abnimmt 😉 Hey, träumen ist schließlich erlaubt!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.